Venenbehandlung



Sowohl erweiterte Venen als auch Besenreiser sind Zeichen einer chronischen Venenschwäche, die großteils genetische Veranlagung ist, aber auch durch äußere Einflüsse wie Hormontherapien, Übergewicht, stehende Berufe, usw. verursacht werden kann.

Bevor eine Therapie eingeleitet wird, sollte die Funktion der Venenklappen mittels Ultraschalldiagnostik überprüft werden, um zu entscheiden ob eine operative Therapie erforderlich ist oder ob sogenannte konservative Therapieoptionen erfolgversprechend wirken können.

Wenn vorwiegend Besenreiser das Bild prägen –  liegt eine kosmetische Beeinträchtigung vor. Für die kosmetische Behandlung ist die Sklerosierungstechnik  geeignet. Bei dieser Methode wird ein Verödungsmittel direkt in die erweiterten Venen gespritzt wird. Als alternative Therapie kann man Besenreiser auch mit einem Gefäßlaser behandeln.

In beiden Fällen muss nach der Behandlung ein Kompressionsstrumpf getragen werden, um das Behandlungsergebnis zu optimieren.

Aus diesem Grund werden diese Behandlungen während der Sommermonate NICHT durchgeführt. Siehe auch Hinweise im Bereich NEWS.

Je nach Veranlagung und Ausprägung der Venenschwäche sind die Ergebnisse von unterschiedlicher Dauer.

Im Anschluss an solche Behandlungen sollten Patienten langes Stehen, große Wärme und Sonnenexposition  möglichst vermeiden.